Kleine Bierkunde

Wie braue ich Bier? Und was ist der Hosenbodentest?  Von Hopfen und Malz bis zur Lederhose...

Wie braue ich Bier?

Das bayerische Bier ist unkompliziert, das Bierbrauen auch. Wie beim Weinanbau macht das Gefühl für das individuelle Bier und die jahrelange Erfahrung den guten Geschmack:

Das Maischen
Wasser und geschroteter Malz wird erhitzt.
Das Kochen
Hopfen wird zusammen mit der Würze aus Wasser und Malz gekocht.
Das Gären
Hefebakterien werden in den abgekühlten Hopfensud gegeben.

Das Lagern
Hefe verwandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure.
Das Abfüllen
Das fertig gereifte Bier wird in Flaschen abgefüllt.

Qualität à la Hosenboden

Wie überprüften die Menschen im 16. Jahrhundert, ob das Bier tatsächlich nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut wurde?

Die bayerische Lederhose macht’s möglich. 

Die Braulehrlinge mussten herhalten und mehrere Stunden mit Lederhose auf Bänken ruhig sitzen. Vorher goss man viel frisch gebrautes Bier darüber.

Nach zwei Stunden war der Hosenboden wieder trocken.  Alle Azubis standen auf Kommando zeitgleich auf. Blieb die Bank an den Hosen kleben, durfte das frische Bier ausgeschenkt werden.

Was hat der Hosenbodentest bewiesen?  
Im Bier sind genügend natürliche Rohstoffe enthalten. Der Braumeister hat nicht an Malz gespart.Und nur so konnte durch den klebrigen Malzzucker die Bank an der Lederhose kleben.


Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe – das sind die natürlichen Zutaten für bayerisches Bier. Keine Zusätze, keine Ersatzstoffe.
Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 ist das älteste Lebensmittelgesetz der Welt.

500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot 

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